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Ranunkeln und Kerzen

Ich mag es sehr, wenn Kerzen mit frischen Blumen kombiniert werden und ich finde, dass man so auch tolle Gedenkkerzen-Kreationen für Verstorbene erschaffen kann.
Daher habe ich euch ja schon öfters ein paar Kerzen mit frischen Blumen kombiniert vorgestellt.

Diese neuen Beispiele sind allerdings eher aus der Not heraus entstanden. Ich hatte nämlich einen kleinen Ranunkelstrauß geschenk bekommen, der allerdings bereits nach einem Tag für Frust sorgte. Die mittlerweile weiter aufgeblühten Blütenköpfe waren zu schwer für die dünnen Stiele und knickten alle ab. Also blieb nur noch die Wahl, die Blütenköpfe abzuschneiden und mit ganz kurzem Stil ins Wasser zu setzen. Da kam mir dann die Idee, daraus für euch doch noch einmal ein paar Beispiele mit Kerzen zu machen.
Übrigens hatte ich so insgesamt 2 Wochen lang Freude an den Blüten, denn auch die ganz kleinen Knospen sind nach und nach noch wunderbar aufgeblüht …


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„Trauer ist wie ein wildes Tier“

Für Trauer gibt es viele passende Bilder und jeder empfindet sie natürlich auch anders.
Im Zusammenhang mit meinem letzten Diorama zum Text „Lebenslänglich“, in dem T
rauern mit einem großer Felsbrocken verglichen wird, wurde auf Facebook in den Kommentaren auch „das wilde Tier“ genannt, das manchmal versteckt im Unterholz lauert, einen unverhofft anfallen kann und dann zu zerreißen droht. Mir kam beim Lesen sofort das Bild eines Tigers in den Sinn.

Es hat ein wenig gedauert, aber mittlerweile habe ich dazu nun auch einen kleinen Schaukasten fertig gemacht. Wenn ich den Deckel der kleinen Box draufsetze, ist das Bild gut geschützt und ich kann es so z.B. zu einem meiner Trauerabend mitnehmen. Solche Bilder sind immer gute Gesprächsöffner und ab und an motivieren sie auch jemanden, selber mal wieder kreativ zu werden …

 

Kerze mit Schmetterlingen

Manchmal werden Sternkinder auch Schmetterlingskinder genannt.

Diese Kerze habe ich für ein Kerzenritual bei der Beisetzung eines kleines Sternenmädchens gestaltet, denn ich wußte, dass der Mama die kleinen, selbstgemachten Papierschmetterlinge gut gefallen. Nun steht die Kerze quasi als Erinnerungslicht bei den Eltern zu Hause.

Mehr Infos zu den Schmetterlingen findet ihr hier in einem schon älteren Blogbeitrag.

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Kerzen mit Servietten oder Trockenblumen dekorieren

Wie ihr ja sicher schon wisst, mag ich es sehr, wenn Gendenkkerzen liebevoll dekoriert oder in Szene gesetzt werden. Vor ein paar Wochen hatte ich euch in dem Zusammenhang schon mal etwas von meinem kleinen „Wachs-Bügeleisen“ erzählt.

Damit kann man u.a. wunderbar die oberste, ganz dünne Serviettenschicht oder getrocknete Blumen und Blätter an Kerzen anbringen, was zu wirklich schönen Ergebnissen führt.

 

Es gibt für solche Kerzen auch noch viele andere alternative Herstellungsmöglichkeiten: Man kann z.B. einen Löffel über einer Flamme erhitzen und durch vorsichtiges Rüberstreichen die Wachsverbindung herstellen. Andere benutzen Backpapier und ein echtes Bügeleisen oder einen Fön. Man kann sich auch extra Kerzenkleber/Lack besorgen, mit dem man dann wie bei der normalen Seviettentechnik arbeiten kann. Zu all den verschiedenen Kerzenverzierungsmöglichkeiten findet ihr bei Youtube eine große Anzahl an Anleitungsvideos.

Ich bin bei Kerzen immer sehr vorsichtig und traue da vielen Dekoideen nicht unbedingt über den Weg. Kerzen, die nur reine Dekoobjekte sind und nicht angzündet werden dürfen, ergeben für mich keinen Sinn.
Also habe ich mal getestet, wie sich solche mit Servietten oder getrockneten Pflanzenteilen verzierten Kerzen beim Abbrennen verhalten.Dafür habe ich bewusst auch Versuche mit dünnen Stabkerzen gestartet. Und wie vermutet, fängt die Verzierung zu brennen an, wenn die Flamme sie für kurze Zeit berührt.
Erst blieb beim Abbrenen ein dünner Seviettenrand stehen, dann berührte irgendwann die Flamme diesen Rand und sofort gab es eine Stichflamme, die den Serviettenrand abbrante. Das ganze konnte ich mehrere Male auch bei der kleinen Stumpenkerze beobachten.

Je dicker die Kerzen sind, desto weniger Gefahr besteht, dass die Flamme an die aufgebrachten Materialien kommt. Absolute Sicherheit besteht hier aber auch nicht.

Mein Fazit daher: Nehmt bitte nur dicke Stumpenkerzen und lasst sie niemals unbeaufsichtigt brennen, auch nicht für kurze Augenblicke.

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Lebenslänglich – Diorama

Lebenslänglich

Trauern ist wie ein großer Felsbrocken.
Wegrollen kann man ihn nicht.
Zuerst versucht man,
nicht darunter zu ersticken.
Dann hackt man ihn Stück für Stück kleiner.
Und den letzten Brocken,
steckt man in die Hosentasche
und trägt ihn ein Leben lang mit sich herum.

Der Text stammt aus dem Buch „Und das Leben bekommt mich zurück“ von Gerd Laudert-Ruhm und Susanne Oberndörfer.

Ich mag den Vergleich sehr und ich habe mir dazu vor ein paar Tagen mal dies kleines Diorama-Kästchen gebastelt.

Kerzen mit Wachsrelief

Ich finde, dass selbstgemachte oder selbstdekorierte Kerzen zum Gedenken an Verstorbene ein tolles Lovecrafts-Projekt sind.

Blöd ist nur, dass mir persönlich das Arbeiten mit Wachs nicht besonders liegt und es nie zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen werden wird. Das hat sich auch bei meinen letzten Versuchen wieder deutlich gezeigt.

Ich hatte mir vor einiger Zeit günstige Silikonformen bestellt und habe diese vor ein paar Tagen mal versuchsweise mit flüssigem Wachs ausgegossen um zu testen, ob man sich so Applikationen für Kerzen machen kann.

Nun ja, es hat mittelprächtig geklappt und ich habe gelernt, dass die Figuren nicht zu klein und filigran sein dürfen. Die Engelflügel gingen etwas besser als die Schmetterlinge. (Bei der Schmetterlinsgform klappte es nur mit den „Großen“.)

Coloriert habe ich die Wachs-Sachen nach dem Aushärten und Lösen aus den Formen mit spezieller Kerzenfarbe, die man eigentlich zum Herstellen großflächigerer Bilder und anschließender Applikation auf Kerzen nutzen kann. (Das habe ich parallel auch mal schnell probiert, aber offenbar hatte ich die falsche Untergrundfolie, denn von der ließ sich das Ganze nicht ablösen.)

Besonders schwierig fand ich das Anbringen meiner Teile an die Kerzen. Bei den dünnen Wachsplatten, die man zu Verzieren von Kerzen kaufen kann, reicht Handwärme und kurzes Aufdrücken an die gewünschte Stelle. Das ging hier weder bei den Schmetterlingen, noch bei den Flügeln. Wachsklepeplättchen funktionierten auch nicht. Also habe ich es mehrfach mit leichtem Erhitzen der Rückseite probiert, bis es dann tatsächlich irgendwann man hielt. Ich wollte aber schon fast aufgeben und ein paar Schmetterlinge haben es auch nicht heile überstanden. Zwei Tage später ist mir dann eingefallen, dass ich sogar Werkzeug zum Kerzenverzieren besitze, welches ich noch nie ausprobiert habe. Da war dann eine Art „Wachsbügeleisen“ dabei, mit dem ich dann nochmal einen neuen Versuch mit den Flügeln gestartet habe. Es ging damit tatsächlich etwas besser, aber die Herausforderung ist halt, dass man Wachs anschmelzen muss, ohne dabei zuviel der Figur zu zertören.

(Dieses Erhitzeisen-Ding werde ich bald mal zum Anbringen von Servietten und getrockneten Blumen testen. Ich berichte euch dann, wie das klappt und vor allem auch, wie sich die angebrachten Sachen beim Abbrennen verhalten. Laut vieler Internetvideos soll das kein großes Problem sein.)

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Papierröllchenbilder

Kennt ihr schon Papierröllchenbilder?
Die sind gar nicht schwer zu machen. Es steckt je nach Größe allerdings schon ein bißchen Fleißarbeit drin, denn die ganzen Stäbe müssen ja einzeln gerollt werden.

Solche Bilder sind ein tolles Lovecrafts-Projekt, denn ihr könnt sie aus alten Papieren, Zeitschriften, Büchern eures Verstorbenen machen und euch somit ein ganz besonderes Erinnerungsstück erschaffen, welches nachher auch noch als dekoratives Bild an die Wand kann. Wenn ihr keine Papiere mehr besitzt, könnt ihr die Idee natürlich trotzdem umsetzen, denn ihr könnt ja z.B. auch Papiere eure Wahl vor dem Aufrollen mit kurzen Botschaften an den Verstorbenen beschriften. Oder überlegt doch mal, welches das Lieblingsmagazin oder die Lieblingszeitschrift der verstorbenen Person war. Dann kauft ihr davon ein Exemplar, schaut es euch bewusst in Gedenken an den geliebten Menschen an und macht danach ein Bild daraus …

Zum Erstellen der Papierstäbe braucht ihr einen dünnen Stab, über den ihr jeder Seite einzeln aufrollt. (Ich hatte einen Kunststoffstab, der ruhig etwas länger hätte sein dürfen. Früher habe ich auch schon mal Pflanzenstäbe aus Holz genutzt. Die gingen besser. Bei kleinen Papierseiten reicht vielleicht auch ein langer, möglichst dünner Bleistift.)

Die Papierstäbe können ganz nach Wunsch eine bestimmte Form ergebend oder abstrakt eng an eng auf eine Leinwand geklebt werden. Das geht wunderbar mit einer Heißklebepistole. Wenn ihr ein Motiv mit den Stäben legen wollt, malt es euch mit einer Schablone vor. Bedenkt dabei aber, dass die Stäbe etwas drüber stehen müssen, damit man das Vorgezeichnete nicht mehr sieht. Filigrane Motive gehen nicht, da die Papierstäbe eine gewisse Dicke haben.
Die Stäbe müssen natürlich vor dem Aufkleben in die richtige Länge geschnitten werden.
Ich bin Schritt für Schritt vorgegangen und habe also den ersten Stab aufklebt und erst danach den nächsten zum Abmessen angelegt, geschnitten und aufgeklebt.

Wer mag, dekoriert das Ganze am Ende noch weiter aus und / oder beschriftet es. (Der Schmetterling von dem Herzbild oben ist auch aus Papier gemacht und die Buchstaben stammen ebenfalls aus dem Magazin.)

Man kann auch ohne Leinwand arbeiten und die Stäbe auf eine Pappe kleben. Es sieht ganz witzig aus, wenn man diesen Untergrund nachher gar nicht sieht, sondern nur Papierröllchen an der Wand zu sehen sind.

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Kerze mit Papierschmetterlingen

Viele Trauernde zünden regelmäßig oder zu besonderen Anlässen Kerzen für ihre  Verstorbenen an. Ich finde es schön, wenn diese Kerzen zu einem liebevoll gestalteten Hingucker werden und so der Liebe und Verbundenheit einen sichtbaren Ausdruck geben.

Bei diesem Beispiel sitzen auf dem Ast selbstgemachte Papierschmetterlinge.
Wie ich die gemacht haben, könnt ihr euch in diesem Video ansehen. Ich habe dafür eine bunte Seite aus einem alten Magazin genutzt. Wenn ihr noch Zugriff auf Papiere (alte Bücher, Kalender, Zeitschriften etc.) eures Verstorbenen  habt, könnt ihr diese nutzen und euch daraus ganz besondere Memory-Falter machen.

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Grabkerzen mit Schmetterling

In diesem Beitrag habe ich dir die Idee mit den ausgedruckten und geölten Schmetterlingsfotos vorgestellt. Auch der Falter von diesen Grabkerzen ist so entstanden. Nach dem Ölen und Trocken habe ich ihn allerdings laminiert und erst danach die Fühler angebracht. So ist er auf jeden Fall etwas stabiler und wetterfester.

Das geht übrigens in gleicher Weise auch mit anderen ausgedruckten, ausgemalten oder frei gemalten Schmetterlingsbildern.

Wenn du noch mehr Ideen zum Gestalten von Grablichtern suchst, kann ich dir mein Buch „Grabkerzen liebevoll gestalten – Tipps und Ideen zum Selbermachen“ empfehlen.

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Sie sterben nicht, sie fliegen


Ich persönlich habe seit einigen Jahren absolut keine Zweifel daran, dass es nach dem Tod weitergeht und ich mag Schmetterlinge als Symbol für das Weiterleben.
Für mich ist es kein Zufall, dass mir Trauernde immer wieder von ganz wunderbaren Schmetterlingsbegegnungen erzählen und man häufiger darüber liest. Ich durfte auch schon selber berührende Schmetterlingsmomente miterleben.
Daher ist es wenig verwunderlich, dass ich im Rahmen der Schmetterlingsaktion von Lovecrafts ganz schnell auf den Gedanken kam, irgendwas zum Thema Tod/Sterben/Weiterleben zu machen.
Das kleine Leinwandbild vom Foto ist das Ergebnis. Als das Bild fertig war, kam mir als Titel sofort der Satz (und Buchtitel) von Bundy in den Sinn.
Kennst du Michale „Bundy“ Roth und seine Gedichte? Falls nein, kannst du auf seiner Seite nachlesen, wie es dazu kam, dass er Schmetterlingspoesie verfasst.