Rettungsring

Manchmal hat man das Gefühl im „Trauermeer“ regelrecht zu ertrinken. Das Gehirn ist in solchen stürmische Krisenzeiten blockiert und man kann sich in der Regel nicht mehr an Dinge erinnern, die einem in dieser Situation helfen könnten. Daher macht es Sinn, vorzusorgen und sich schon mal in ruhigeren Zeiten entsprechende Notizen zu machen, auf die man dann beim nächsten Sturm quasi wie auf einen Rettungsring zurückgreifen kann.

Denken Sie dabei hauptsächlich an Dinge und Aktivitäten, die Sie von dem inneren Empfinden weg in die Außenwahrnehmung bringen, wie z.B. einfache Wahrnehmungsübungen. Sie können beispielsweise jeweils drei Dinge versuchen zu finden, die sie von ihrem derzeitigen Standort aus sehen, hören, riechen und fühlen können. Sie können auch Gegenstände (Bücher, Tassen, Buntstifte …) aus Ihrem Hausstand zählen.

Sportliche Aktivitäten, ein Spaziergang oder Hausarbeit sind ebenfalls günstig. Oder Sie tun Ihrem Körper etwas Gutes, indem Sie ihn abklopfen, massieren, abduschen, eincremen …
Entspannungsübungen sind in Krisensituationen eher ungünstig, da sie die innere Anspannung oft sogar verstärken.

Mein Rettungsring für stürmische Trauerzeiten

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