Trauerfloskeln

Trauernde bekommen häufig Floskeln zu hören wie „Das Leben geht weiter“ oder „Die Zeit heilt alle Wunden“. Diese Sätze sind in den meisten Fällen gut gemeinte Tröstungsversuche. Sie sollen Hoffnung machen.
Leider tun sie es aber in der Regel nicht, sondern sie verletzen Trauernde und das zum Teil sehr massiv.

Floskeln werden von Menschen benutzt, die es nicht besser wissen, weil sie wahrscheinlich selber noch nie einen ihnen sehr nahstehenden Menschen betrauern mussten.
Mit Floskeln wird oft auch versucht, die eigene Unsicherheit zu überspielen. Man meint, etwas Schlaues sagen zu müssen, weiß aber nicht was und dann kommen einem leider die bekannten Floskeln in den Sinn und schwups sind diese dann auch schon ausgesprochen …

Es gibt also auf der eine Seite die Trauernden, die keine Floskeln hören wollen und auf der anderen Seite Menschen, die sie völlig unbedarft nutzen.
Und wie kommen wir nun aus diesem Dilemma raus?

Wie so oft scheint mir auch hier Aufklärungsarbeit der einzig sinnvolle Weg zu sein.
Wir müssen das Wissen um die verletzende Wirkung der Trauerfloskeln in die Welt tragen!
Niemand (ok, fast niemand) verletzt gerne andere Menschen. Wer weiß, dass er mit solchen Äußerungen nichts Gutes bewirkt, lässt sie in Zukunft bleiben.
Und rutscht ihm doch mal eine Floskel raus, kann er sich entschuldigen, was dann sicherlich eine positive Basis für den weiteren Gesprächsverlauf schafft.

#trauerfloskeln

 

Papierrosen

Für einen Filmabend habe ich kürzlich kleine Popcorntüten vorbereitet.
Dafür habe ich von Butterbrottüten ein Stück vom Rand mit einer Wellenschere abgeschnitten, da mir die Tüten ansonsten zu groß erschienen.

Die Reststücke waren mir zum Wegwerfen zu schade, und so sind daraus kleine Papierrrosen entstanden. Das geht eigentlich ganz einfach und schnell, wenn mal erstmal den Dreh raus hat.

Zuerst habe ich an der Nahstelle das Papier getrennt, sodass ich einen Streifen bekam. Den habe ich dann zuerst eng, dann oben lockerer zu einem Rosenkopf „aufgewickelt“.
Ich drücke dafür immer unterhalb der Blüte das Papier schon beim Wickeln mit Daumen und Zeigefinger zusammen, sehe aber zu, dass das Papier oben im Blütenbereich nicht so eng an der letzen Papierschicht liegt.
Ist der Papierstreifen zu Ende, forme ich den Stil durch festes Verdrehen. Leider finde ich es unheimlich schwer, das ganze verständlich in Worte zu fassen, aber ich hoffe, du verstehst in etwa, was gemeint ist. Vielleicht helfen ja auch die Fotos ein bißchen.
Für die Blätter hab ich grünes Papier in Form gerissen. Den Stil habe ich dann direkt unterhalb der Blüte einmal mit Floristenband fest umwickelt, dann habe ich das Blatt angelegt und dieses einfach mit dem Floristenband fixiert. Den Stil habe ich dann noch bis unten weiter umwickelt.

Die lila Rosen waren nicht sofort fertig. Sie haben ihre tolle Farbe Rotwein zu verdanken, in den ich die weißen Rosen kurz eingetaucht habe. Sie brauchten danach mehrere Stunden, bis sie wieder komplett trocken waren. Durch das Durchfeuchten hatten sie ein kleines bißchen die Form verloren, das konnte man in trockenem Zustand aber leicht wieder korrigieren. (Statt Rotwein kann man fürs Färben selbtsverständich auch viele andere Flüssigkeiten nehmen.) Diese Rosen haben erst nach dem Färben ihre Blätter und die grünen Stiele bekommen.

Mit solchen kleinen Röschen kann man viel machen. Man kann sie z.B. zu einem kleinem Strauß zusammen nehmen, einen Bilderrahmen damit dekorieren, Kränze gestalten, Windlichter für Gedenkkerzen verschönern, …
Und speziell „Rotweinrosen“ finde ich, sind eine nette Idee, um damit irgendwas in Gedenken an Rotweinliebhaber zu machen.

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Kerze im Hagebuttenkranz

Vor einiger Zeit habe ich im Garten ein paar überhängende Äste weggeschnitten. Darunter waren auch ein paar Stücke der Rankpflanze „Jelängerjelieber“, aus denen man ja wunderbar Kränze machen kann und Wildrosenäste mit schönen Hagebutten. Beides aus meiner Sicht für den Kompost natürlich viel zu schade…
Also habe ich ganz schnell einen kleinen Kranz für ein Windlichtglas gemacht.
Bei mir liegt der Kranz nun draußen auf dem Terrassentisch, man kann solche Kränze aber natürlich auch für Gedenkkerzen drinnen nutzen. (Ich würde ihn dann je nach Untergrund ggf. auf einen Teller legen.)

Solche selbstgemachten Kränze sehen auch toll in Kombination mit Grabkerzen auf dem Friedhof aus.

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Kerzen mit Perlenband

Eine einfache aber wirkungsvolle Möglichkeit, Kerzen liebevoll zu gestalten, besteht darin, sie mit einem Perlenband zu versehen.

Auf dem Foto siehst du z.B. ein fertig gekauftes Armband aus Fimoperlen.
Man kann solche Perlennatürlich auch selber machen und so ganz viel Liebe mit in die Kerzendeko einarbeiten …

Genauso gut kannst du aber auch alle möglichen anderen Perlen (am besten auf einen Gummifaden oder auf Draht) auffädeln.

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AGUS zum Unwort „Selbstmord“

AGUS  – Angehörige um Suizid e.V. nimmt direkt auf der Startseite wie folgt Stellung zum Unwort „Selbstmord“:

„Im Alltag wird oft von Selbst„mord“ gesprochen. Mord ist der schwerste Straftatbestand in unserem Strafgesetzbuch und bezeichnet die Tötung eines anderen Menschen aus niedrigen Beweggründen wie Habgier, Neid, Eifersucht, Mordlust usw. – diese Bezeichnung hat nicht im Entferntesten etwas zu tun mit der Situation eines verzweifelten Menschen, der sich das Leben nimmt. Und Suizidtrauernde sind nicht Hinterbliebene eines „Mörders“.

Die Bezeichnung „Freitod“ beinhaltet den Hinweis auf eine freie Willensentscheidung zum Tod, meist in Verbindung mit edlen Motiven. Auch dies beschreibt unseres Erachtens nicht die Situation von Menschen, deren Entscheidung von Ausweglosigkeit geprägt ist.“
(www.agus-selbsthilfe.de)

Dieser Text steht schon länger auf der Startseite von AGUS. Da ich, bevor ich AGUS im Mai angeschrieben habe, blöderweis nur nach einer extra Seite gesucht hatte, war er mir gar nicht aufgefallen. Peinlich!

#esheisstsuizid

Kerze mit Gladiole

(Gedenk-) Kerzen kann man auf viele verschiedene Arten mit frischen Blumen kombinieren.

Für diese Variante brauchte es nicht viel, nur einen Teller, auf dem die Kerze stehen kann, eine kleine Vase (ein Schnapsglas oder irgendein kleiner Behälter tut es auch), eine Kerze, Blumen und Efeublätter.

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Kerzen im Nest

Aus manchen Ästen, die im Garten geschnitten werden müssen, mache ich immer gerne Kränze oder „Nester“, die ich dann ganz unterschiedlich weiter dekoriere oder manchmal auch nur auf Vorrrat fertige.
Die Äste trocknen mit der Zeit ein, was aber überhaupt nicht weiter schlimm ist. Das Nest vom Foto ist bestimmt schon 4 oder 5 Jahre alt und es lag die ganze Zeit draußen.
Da es mittlerweile nicht mehr wirklich schön ist, wollte ich es nun gestern eigentlich entsorgen. Mir kam dann aber spontan die Idee, dass ich euch damit vorher doch sicher noch irgendeine neue Kreatividee zeigen kann und schon fielen mir die Gladiolen ein, die ich mir am Samstag von einem Blumenfeld mitgebracht hatte.
Grabkerzen und Kunststoffröhrchen (sie dienen als kleines Wasserreservoir für die Blüten) hatte ich ebenfallls zu Hause und Buchsbaum wächst bei uns im Garten.

Ich finde, dass auch Grabkerzen in einer Art Gesteck mit frischen Blumen immer toll aussehen.  Für diese Variante hätte ich alternativ naürlich auch gut Steckschwamm nehmen können …

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Friedhof Engesohde in Hannover

Dieser wunderschöne Friedhof hat mich echt ganz schnell begeistert.
Leider hat das Wetter bei meinem Besuch nicht wirklich mitgespielt.

„Der Stadtfriedhof Engesohde ist einer der ältesten Friedhöfe von Hannover. Er wurde von 1861 bis 1864 angelegt und liegt heute im Stadtteil Südstadt. Der Eingangsbau ist der einzig erhaltene Neubau von Ludwig Droste. Der Friedhof ist 21,7 Hektar groß und hat 52 Abteilungen … “ (https://de.wikipedia.org/wiki/Stadtfriedhof_Engesohde)