Archiv der Kategorie: Grabschmuck

Kerzen im Nest

Aus manchen Ästen, die im Garten geschnitten werden müssen, mache ich immer gerne Kränze oder „Nester“, die ich dann ganz unterschiedlich weiter dekoriere oder manchmal auch nur auf Vorrrat fertige.
Die Äste trocknen mit der Zeit ein, was aber überhaupt nicht weiter schlimm ist. Das Nest vom Foto ist bestimmt schon 4 oder 5 Jahre alt und es lag die ganze Zeit draußen.
Da es mittlerweile nicht mehr wirklich schön ist, wollte ich es nun gestern eigentlich entsorgen. Mir kam dann aber spontan die Idee, dass ich euch damit vorher doch sicher noch irgendeine neue Kreatividee zeigen kann und schon fielen mir die Gladiolen ein, die ich mir am Samstag von einem Blumenfeld mitgebracht hatte.
Grabkerzen und Kunststoffröhrchen (sie dienen als kleines Wasserreservoir für die Blüten) hatte ich ebenfallls zu Hause und Buchsbaum wächst bei uns im Garten.

Ich finde, dass auch Grabkerzen in einer Art Gesteck mit frischen Blumen immer toll aussehen.  Für diese Variante hätte ich alternativ naürlich auch gut Steckschwamm nehmen können …

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Laubkonfetti

Wusstet du schon, dass man aus Laub mit Motivstanzern wunderbares „Konfetti“ machen kann?

Ich habe es gestern mal ausprobiert und die Idee für sehr gut befunden, denn gegen etwas mitgebrachtes Laub (vor allem, wenn es von heimischen Sträuchern und Bäumen kommt) kann aus meiner Sicht auch kein FriedWald-Förster etwas haben.

Und auf „normalen“ Friedhöfen ist Laubkonfetti natürlich überhaupt kein Problem…

Die Stanzer gibt es für wenig Geld mit vielen verschiendenen Motiven (Schmetterlinge, Blumen, Autos, Eisenbahnen,…) und in unterschiedlichen Größen online oder in Bastelgeschäften.

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Zapfenblumen

Momentan wirft die Kiefer in unserem Garten die wunderschönsten Zapfen zuhauf ab.
Natürlich sammel ich sie, denn daraus kann man ja zur Weihnachtszeit tolle Sachen machen.

Im Internet habe ich jetzt aber schon mehrfach Kränze aus halbierten und dann bunt angemalten Zapfen gesehen. Durch das Abschneiden der oberen Häfte sieht das untere Zapfenteil aus wie eine Blume, insbesondere, wenn man den Zapfen bunt anmalt. Wenn man daraus dann z.B. Kränze macht, erinnern diese überhaupt nicht mehr an Weihnachtsdeko.
Ich habe das mit dem Durchschneiden nun auch mal ausprobiert. Bei manchen Zapfen war es, trotz Gartenschere, ein echter Kraftakt, bei anderen ging es recht leicht.
Das Anmalen hingegen ging überraschend schnell und einfach. (Ich habe Acylfarbe genommen, die ist aber je nach Sorte nicht für draußen geeignet ist.)

Die „Blumen“ kannst du beispielsweise für Grabgestecke, Kränze und natürlich auch für Grabkerzen nutzen…

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Lavendel

Ich mag Lavendel sehr und freue mich immer riesig darüber, wieviele Bienen, Hummeln und Schmetterlinge er anzieht und ernährt, sobald er blüht. Wenn er dann aber verblüht ist, gefällt er mir gar nicht mehr und dann wird er schnell geschnitten. Meist mache ich dann aus den abgeschnittenen Blütenstielen noch irgendwas an Deko, da ich sie zum Wegwerfen eigentlich viel zu schade finde. Was ich nicht selber verwerte, bekommt eine Freundin zum Trocknen. Sie macht da dann später Duftsäckchen raus.
Wenn ich den verblühten Lavendel noch für Deko im Haus nutzen möchte, ist vorher Fleißarbeit angesagt. Dann friemel ich tatsächlich jedes verblühte, mittlerweile graue Blütenblattt von den blauen Blütenkelchen ab.

Für Deko, die nach draußen kommt und dort Wind und Wetter ausgesetzt ist (und somit eh nicht all zu lange hält), mache ich mir die Mühe allerdings nicht. Dann nehme ich z.B. die abgeschnittenen Blütenähren so wie sie sind und wickel sie mit Draht um ein selbstgemachtes Reisigherz, siehe Fotos.
Für den kleinen Kranz habe ich die grünen Stiele mit genutzt. Hier besteht der Kranz komplett nur aus Lavendel. (Damit der Kranz ungefähr gleichmäßig dick wird, muss man beim Wickeln der Bütenstiele immer mal wieder Stiele rausschneiden.)

Und warum schreibe ich das ganze hier überhaupt?
Weil du aus Lavendel natürlich auch schöne Dinge für den Friedhof oder für deinen Gendenkort zu Hause machen kannst…

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Steine bemalen oder gestalten

Ich freue mich immer, wenn ich selbstgestaltete Dinge auf Friedhöfen sehe, denn sie sind sehr wahrscheinlich mit viel Liebe gemacht worden. Sie zeigen, dass da jemand an den Verstorbenen denkt und er/sie auch Zeit investiert, um etwas Besonderes für ihn zu erschaffen. Und es gibt ja so viele verschiedene Möglichkeiten, was man alles machen kann….

Für vieles braucht man auch wirklich kein großes Bastel- oder Malgeschick. Was hälst du z.B. mal von Steinen, die du selbst bemalt, beschriftet oder mit Serviettentechnik dekoriert hat?
Auf den Fotos siehst du ein paar Beispiele, die ich bei meinen Friedhofsspaziergängen entdeckt habe.

Solche Steine kannst du aber auch bei dir zu Hause (falls vorhanden z.B. am persönlichen Gedenkplatz) hinlegen.

Und natürlich kannst du dir auch für dich selbst deinen ganz persönlichen Trost-, Hoffungs- oder Kraftstein gestalten.

Wenn du weitere Ideen suchst, wie du Steinen gestalten kannst, dann empfehle ich dir auch mal einen Blick auf meine Pinnwand bei Pinterst.

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Weidenkreuz

Vor einiger Zeit  habe ich mal versucht, mit dem, was der Garten so hergab, ein Kreuz für den Friedhof zu machen.
Wir hatten ein paar Tage vorher unser Weide geschnitten und da ich mir die Äste immer zum späteren Verarbeiten aufhebe, war das Grundgerüst schnell fertig.

Ich habe mir dafür zuerst von den Weidenruten die teilweise noch vorhandene Blätter abgestreift. Dann habe ich aus den Ästen zwei ungefähr gleich starke, aber nicht gleich lange Bündel erstellt und diese an den Enden mit Wickeldraht eng umwickelt und damit fixert. (Achtung, beim Eintrocken verlieren die Äste etwas an Umfang, daher muss stramm umwickelt werden, da sonst kein Halt mehr gegeben ist.)

Die beiden Bündel habe ich dann miteinadern wieder mit Wickeldraht in Kreuzform fixiert.
Da ich mir zu dem Zeitpunkt noch nicht sicher war, wie es mit dem Kreuz weitergeht, habe ich die Stellen, an denen der Wickeldraht sitzt, mit Bindfaden umwicket und somit abgedeckt.
Je nachdem, wieviel und was für Äste man nutzt, kann ein solches Kreuz ganz ohne allles weitere auch schon sehr gut aussehen.
Mir war mein Kreuz dafür allerdings zu dünn und so habe ich es im nächsten Schritt mit Efeuranken umwickelt und diese mit Wickeldraht fixiert.
Dann habe ich ein paar dünne, mit Moos bewaschsen Ästchen dazu genommen und anschließend ein paar Ilexäste. Beides habe ich wieder mit Wickeldraht fixiert.
Zum Schluss habe ich noch einmal einige von den dünne Ästen und einzelne Efeublätter gezielt platziert.

So richtig gut gefiel mir das Ergebnis nicht. Beim nächsten mal würde ich daher einfach schon mal ein paar mehr Äste für das Grundgerüst nehmen, damit das Kreuz ein wenig dicker wird.

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Laubrosen

Im Herbst mache ich gerne aus den Blättern,  die unser Ahornbaum abwirft, Rosen. (Es geht natürlich auch mit andern Blättern)

Man kann mit den Rosen auch tolle Dinge wie z.B. Gestecke, Kränze, Kerzendeko,… fürs Grab oder für den Gedenkplatz zu Hause machen.

Es gibt im Internet verschiedene Anleitungen (auch Video-Tutorials) dazu, wie man Laubrosen fertigen kann.
Viele davon finde ich persönlich etwas kompliziert, aber da sich das ganze leider schlecht schriftlich erklären lässt, kann es sehr hilfreich sein, dort mal zu schauen.
Außerdem kann es ja sein, dass euch die anderen Rosenvarianten besser gefallen als meine.

Ich mache die Rosen, indem ich die Blätter knicke und dann aufdrehe. Ich fange mit kleinen Blättern für innen an und nehme große für außen.
Ich halte die gedrehten Blätter in einer Hand fest und lege dann jeweils mit der anderen Hand ein neues Blatt an. Für mich sieht es mehr nach Rosen aus, wenn man darauf achtet, dass die inneren Blütenblätter tiefer liegen als die äußeren. Viele machen es aber auch genau anders herum.
Damit die Rose nachher wie aufgeblüht aussieht, dürfen die äußeren Blätter nicht mehr einfach nur komplett eng um die vorherigen Blätter gerollt werden, sondern müssen am oberen Rand lockerer liegen.
Ich halte alle Blätter also nur unten mit den Fingern fest und dort „gekräuselt“ zusammen. Wenn mir die Größe und Form der Rose in meiner Hand gefällt, wickel ich über meinen Haltefingern das Ganze mit Draht zusammen.
Je nachdem, wofür man die Rosen nutzen möchte, können die Blätterstiele zu einem festen Rosenstiel mit Draht zusammengewickelt oder eben auch abgeschnitten werden.
Wer mag, fixiert noch Efeublätter an die Stiele.

Zur etwas besseren Verständlichkeit, was ich meine, habe ich euch ein paar Fotos gemacht.

Noch ein Tipp: Es ist übrigens völlig egal, ob man die Ober- oder Unterseite der Blätter nimmt. Schaut einfach, welche euch besser gefällt.

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