Archiv der Kategorie: Gedenkkerzen

Ranunkeln und Kerzen

Ich mag es sehr, wenn Kerzen mit frischen Blumen kombiniert werden und ich finde, dass man so auch tolle Gedenkkerzen-Kreationen für Verstorbene erschaffen kann.
Daher habe ich euch ja schon öfters ein paar Kerzen mit frischen Blumen kombiniert vorgestellt.

Diese neuen Beispiele sind allerdings eher aus der Not heraus entstanden. Ich hatte nämlich einen kleinen Ranunkelstrauß geschenk bekommen, der allerdings bereits nach einem Tag für Frust sorgte. Die mittlerweile weiter aufgeblühten Blütenköpfe waren zu schwer für die dünnen Stiele und knickten alle ab. Also blieb nur noch die Wahl, die Blütenköpfe abzuschneiden und mit ganz kurzem Stil ins Wasser zu setzen. Da kam mir dann die Idee, daraus für euch doch noch einmal ein paar Beispiele mit Kerzen zu machen.
Übrigens hatte ich so insgesamt 2 Wochen lang Freude an den Blüten, denn auch die ganz kleinen Knospen sind nach und nach noch wunderbar aufgeblüht …


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Kerze mit Schmetterlingen

Manchmal werden Sternkinder auch Schmetterlingskinder genannt.

Diese Kerze habe ich für ein Kerzenritual bei der Beisetzung eines kleines Sternenmädchens gestaltet, denn ich wußte, dass der Mama die kleinen, selbstgemachten Papierschmetterlinge gut gefallen. Nun steht die Kerze quasi als Erinnerungslicht bei den Eltern zu Hause.

Mehr Infos zu den Schmetterlingen findet ihr hier in einem schon älteren Blogbeitrag.

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Kerzen mit Servietten oder Trockenblumen dekorieren

Wie ihr ja sicher schon wisst, mag ich es sehr, wenn Gendenkkerzen liebevoll dekoriert oder in Szene gesetzt werden. Vor ein paar Wochen hatte ich euch in dem Zusammenhang schon mal etwas von meinem kleinen „Wachs-Bügeleisen“ erzählt.

Damit kann man u.a. wunderbar die oberste, ganz dünne Serviettenschicht oder getrocknete Blumen und Blätter an Kerzen anbringen, was zu wirklich schönen Ergebnissen führt.

 

Es gibt für solche Kerzen auch noch viele andere alternative Herstellungsmöglichkeiten: Man kann z.B. einen Löffel über einer Flamme erhitzen und durch vorsichtiges Rüberstreichen die Wachsverbindung herstellen. Andere benutzen Backpapier und ein echtes Bügeleisen oder einen Fön. Man kann sich auch extra Kerzenkleber/Lack besorgen, mit dem man dann wie bei der normalen Seviettentechnik arbeiten kann. Zu all den verschiedenen Kerzenverzierungsmöglichkeiten findet ihr bei Youtube eine große Anzahl an Anleitungsvideos.

Ich bin bei Kerzen immer sehr vorsichtig und traue da vielen Dekoideen nicht unbedingt über den Weg. Kerzen, die nur reine Dekoobjekte sind und nicht angzündet werden dürfen, ergeben für mich keinen Sinn.
Also habe ich mal getestet, wie sich solche mit Servietten oder getrockneten Pflanzenteilen verzierten Kerzen beim Abbrennen verhalten.Dafür habe ich bewusst auch Versuche mit dünnen Stabkerzen gestartet. Und wie vermutet, fängt die Verzierung zu brennen an, wenn die Flamme sie für kurze Zeit berührt.
Erst blieb beim Abbrenen ein dünner Seviettenrand stehen, dann berührte irgendwann die Flamme diesen Rand und sofort gab es eine Stichflamme, die den Serviettenrand abbrante. Das ganze konnte ich mehrere Male auch bei der kleinen Stumpenkerze beobachten.

Je dicker die Kerzen sind, desto weniger Gefahr besteht, dass die Flamme an die aufgebrachten Materialien kommt. Absolute Sicherheit besteht hier aber auch nicht.

Mein Fazit daher: Nehmt bitte nur dicke Stumpenkerzen und lasst sie niemals unbeaufsichtigt brennen, auch nicht für kurze Augenblicke.

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Kerzen mit Wachsrelief

Ich finde, dass selbstgemachte oder selbstdekorierte Kerzen zum Gedenken an Verstorbene ein tolles Lovecrafts-Projekt sind.

Blöd ist nur, dass mir persönlich das Arbeiten mit Wachs nicht besonders liegt und es nie zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen werden wird. Das hat sich auch bei meinen letzten Versuchen wieder deutlich gezeigt.

Ich hatte mir vor einiger Zeit günstige Silikonformen bestellt und habe diese vor ein paar Tagen mal versuchsweise mit flüssigem Wachs ausgegossen um zu testen, ob man sich so Applikationen für Kerzen machen kann.

Nun ja, es hat mittelprächtig geklappt und ich habe gelernt, dass die Figuren nicht zu klein und filigran sein dürfen. Die Engelflügel gingen etwas besser als die Schmetterlinge. (Bei der Schmetterlinsgform klappte es nur mit den „Großen“.)

Coloriert habe ich die Wachs-Sachen nach dem Aushärten und Lösen aus den Formen mit spezieller Kerzenfarbe, die man eigentlich zum Herstellen großflächigerer Bilder und anschließender Applikation auf Kerzen nutzen kann. (Das habe ich parallel auch mal schnell probiert, aber offenbar hatte ich die falsche Untergrundfolie, denn von der ließ sich das Ganze nicht ablösen.)

Besonders schwierig fand ich das Anbringen meiner Teile an die Kerzen. Bei den dünnen Wachsplatten, die man zu Verzieren von Kerzen kaufen kann, reicht Handwärme und kurzes Aufdrücken an die gewünschte Stelle. Das ging hier weder bei den Schmetterlingen, noch bei den Flügeln. Wachsklepeplättchen funktionierten auch nicht. Also habe ich es mehrfach mit leichtem Erhitzen der Rückseite probiert, bis es dann tatsächlich irgendwann man hielt. Ich wollte aber schon fast aufgeben und ein paar Schmetterlinge haben es auch nicht heile überstanden. Zwei Tage später ist mir dann eingefallen, dass ich sogar Werkzeug zum Kerzenverzieren besitze, welches ich noch nie ausprobiert habe. Da war dann eine Art „Wachsbügeleisen“ dabei, mit dem ich dann nochmal einen neuen Versuch mit den Flügeln gestartet habe. Es ging damit tatsächlich etwas besser, aber die Herausforderung ist halt, dass man Wachs anschmelzen muss, ohne dabei zuviel der Figur zu zertören.

(Dieses Erhitzeisen-Ding werde ich bald mal zum Anbringen von Servietten und getrockneten Blumen testen. Ich berichte euch dann, wie das klappt und vor allem auch, wie sich die angebrachten Sachen beim Abbrennen verhalten. Laut vieler Internetvideos soll das kein großes Problem sein.)

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Kerze mit Papierschmetterlingen

Viele Trauernde zünden regelmäßig oder zu besonderen Anlässen Kerzen für ihre  Verstorbenen an. Ich finde es schön, wenn diese Kerzen zu einem liebevoll gestalteten Hingucker werden und so der Liebe und Verbundenheit einen sichtbaren Ausdruck geben.

Bei diesem Beispiel sitzen auf dem Ast selbstgemachte Papierschmetterlinge.
Wie ich die gemacht haben, könnt ihr euch in diesem Video ansehen. Ich habe dafür eine bunte Seite aus einem alten Magazin genutzt. Wenn ihr noch Zugriff auf Papiere (alte Bücher, Kalender, Zeitschriften etc.) eures Verstorbenen  habt, könnt ihr diese nutzen und euch daraus ganz besondere Memory-Falter machen.

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Leicht transparente Schmetterlinge


Heute möchte ich euch passend zu der Schmetterlings-Aktion von Lovecrafts und Evas Terhorsts Blog „Das erste Trauerjahr“ mal diese Idee vorstellen: Ihr könnt euch eigene Schmetterlingsfotos oder auch schöne Bilder aus dem Internet auf normalem Papier ausdrucken, die Falter ausschneiden und anschließend ölen. Ich habe für meine blauen Morpho Schmetterlinge Kokonsussöl genommen und damit das Papier von beiden Seiten eingerieben. Es geht aber natürlich auch anderes Öl. Die Schmetterlinge werden durchs Ölen leicht transparent. Nach dem Trocknen kann man ihnen dann noch Fühler aus Draht verpassen. Dafür sticht man mit einer Nadel ein Loch, steckt dann den Draht durch und verdreht ihn einmal vorsichtig, ohne dabei den Schmetterlingsskopf zu zerstören und biegt ihn dann in die gewünschte Form. Ich habe meine Schmetterlinge nach dem Ölen zum Trocknen einfach über Nacht liegen gelassen und habe dann am nächsten Tag noch vorsichtig überschüssiges Öl mit einem weichen Tuch entfernt. Wer sofort weiterarbeiten möchte, kann geöltes Papier aber auch vorsichtig trocken bügeln. Wie das am besten geht, könnt ihr euch in diesem Video ansehen.

Da geöltes Papier noch leichter entflammbar ist, als normales, sollte es nicht in Kontakt mit Hitzequellen kommen.
Man kann damit aber z.B. wunderbar Glaswindlichter dekorieren. Durch den leicht tranparenten Effekt sehen solche Schmetterlinge auch sehr schön am Fester aus.
Wer mag, kann sie laminieren und dann z.B. für die Grabkerzendeko oder als Blumestecker für den Friedhof nutzen. In diesem Fall bringt ihr die Fühler bitte erst nach dem Laminieren an.

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Kerze mit Lichterkette kombiniert

Diese Kerzen brannte bei mir am 15.10.2000 zum „Tag der Sternenkinder“.
Im Dunkeln sah es richtig toll aus und die vielen buntern Lichter spiegelten sich schön im Fenster.

Wer das mal für seine ganz persönliche Gedenkkerze nachmachen möchte, muss übrigens nicht unbedingt zwei Windlichtgläser nutzen, sondern man kann sich die Lichterkette auch mit Tesastreifen außen am Glas fixieren.

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Dracheneier

Habt ihr euch schon mal Dracheneier aus Beton oder Gips selbstgemacht?
(Man kann natürlich auch Lichtkugel oder einfach nur Windlicht dazu sagen, – ich mag aber die Bezeichnung Drachenei gerne.)

Falls nein, im Internet gibt es dazu viele verschiedene Anleitungsvideos.
Es gibt im Grunde zwei Hauptarten, solche Eier herzustellen.

Bei der einen wird die Beton- oder Gipsmasse von außen auf einen Luftballon gepackt, siehe z.B. dieses Video.
Man kann alternativ auch Gipsbinden verwenden (siehe z.B. hier).
Wenn man Eier mit einer dünnen, viel feineren Schale möchte, füllt man die Masse hingegen in den Ballon, siehe z.B. dieses Video.

Nach dem Trocknen kann man sich die Kugeln ganz nach Belieben bemalen. Es gibt dafür ganz tolle Metallic-Effekt Farben (® Maya Gold, diese Produktnennung erfolgt ohne Auftrag und Vergütung), die bei Kerzenschein richtig zu strahlen anfangen.
Ich habe mein Ei übrigens nicht selber gemacht, sondern mein Bruder hat es mir vor Jahren geschenkt.

Ich finde, dass solche selbstgemachten Kugeln wunderbar für Gedenkkerzen geeignet sind.
Man kann nur ein Teelicht reinstellen, größere Kerzen gehen aber auch.

Und man kann die Kugeln auch prima mit anderen Dingen kombinieren.

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Herbstliche Kerzendeko

Für diese herbstliche Kerzendeko habe ich einfach nur ein paar Blätter und Kastanien mit einem silbernen Acrylstift bemalt und diese dann zu der Kerze in meine Holzschale gelegt. (Man kann auch ander Farben und Muster wählen. Weiße oder goldene Kringel, Bluemen, Streifen und Karomuster …  sehen auch hübsch aus.)

Die Kerze hat noch einen kleinen „Anstecker“ bekommen. Dafür habe ich ein silbernes Dekoblatt, eine Eichel am Stil und eine Schlefeinband mit einer Krampe an der Kerze fixiert.

Wer mag, kann sich dafür auch bewusst Blätter und andere Naturmaterialien am Ort der Bestattung sammeln und so ein Stück von dort mit nach Hause nehmen.

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Kerzen mit Hagebuttenkranz


Mir persönlich gefällt ja die Idee nach wie vor gut, Grabkerzen und Gedenkkerzen für zu Hause im gleichen Look zu gestalten.

Es gibt so unglaublich viele Möglichkeiten, was man machen kann.
Und jetzt im Herbst kommen nochmal weitere, ganz natürliche Dekoideen hin, wie z.B. Hagebuttenkränzchen.
Diese sind ganz schnell gemacht, wenn man die Hagebutten auf einen Draht auffädelt. (Wenn du bei Facebook bist, kannst du dir dazu auch hier ein kurzes Video anschauen.)

Ich habe dünnen Wickeldraht doppelt genommen, besser wäre aber ein etwas dickerer Draht gewesen.
Bei einigen, noch sehr festen Hagebutten, habe ich mir erst ein Loch mit einem Nagel „vorgebohrt“, denn anders habe ich sie nicht auf den Draht bekommen.
Das wäre bei stabilerem Draht wahrscheinlich nicht nötig gewesen.

(Für den Innebereich empfehle ich bei empfindlichen Oberflächen eine Unterlage unter Kerze und Hagebuttenkranz.)

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