Leicht transparente Schmetterlinge


Heute möchte ich euch passend zu der Schmetterlings-Aktion von Lovecrafts und Evas Terhorsts Blog „Das erste Trauerjahr“ mal diese Idee vorstellen: Ihr könnt euch eigene Schmetterlingsfotos oder auch schöne Bilder aus dem Internet auf normalem Papier ausdrucken, die Falter ausschneiden und anschließend ölen. Ich habe für meine blauen Morpho Schmetterlinge Kokonsussöl genommen und damit das Papier von beiden Seiten eingerieben. Es geht aber natürlich auch anderes Öl. Die Schmetterlinge werden durchs Ölen leicht transparent. Nach dem Trocknen kann man ihnen dann noch Fühler aus Draht verpassen. Dafür sticht man mit einer Nadel ein Loch, steckt dann den Draht durch und verdreht ihn einmal vorsichtig, ohne dabei den Schmetterlingsskopf zu zerstören und biegt ihn dann in die gewünschte Form. Ich habe meine Schmetterlinge nach dem Ölen zum Trocknen einfach über Nacht liegen gelassen und habe dann am nächsten Tag noch vorsichtig überschüssiges Öl mit einem weichen Tuch entfernt. Wer sofort weiterarbeiten möchte, kann geöltes Papier aber auch vorsichtig trocken bügeln. Wie das am besten geht, könnt ihr euch in diesem Video ansehen.

Da geöltes Papier noch leichter entflammbar ist, als normales, sollte es nicht in Kontakt mit Hitzequellen kommen.
Man kann damit aber z.B. wunderbar Glaswindlichter dekorieren. Durch den leicht tranparenten Effekt sehen solche Schmetterlinge auch sehr schön am Fester aus.
Wer mag, kann sie laminieren und dann z.B. für die Grabkerzendeko oder als Blumestecker für den Friedhof nutzen. In diesem Fall bringt ihr die Fühler bitte erst nach dem Laminieren an.

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Fotohalter

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie ihr Fotos eurer Verstorbenen schön in Szene setzen könnt. Ihr könnt euch dafür z.B. Fotohalter selber machen und so für euch, – und irgendwie ja auch für euren geliebten Menschen, etwas ganz Individuelles fertigen, was sonst niemand hat.

Fotohalter lassen sich auf mehrere Arten herstellen. Heute erkläre ich euch ein ganz einfache, für die ihr nur Draht, eine Zange, eine Heißklebepistole und einen „Bild-Träger“ eurer Wahl braucht.
Außerdem braucht ihr noch einen Stift oder Holzstab, um den ihr den Draht wickelt und so eine kurze Spirale erstellt. Nachdem ihr den Draht mit der Zange abgekniffen und die Spirale vom Stift (oder Stab) abgezogen habt, drückt ihr diese noch etwas fester zusammen, sodass die einzelnen Drahtschlaufen enger beieinander liegen.

Wickeldraht mit einer Stärke von 0,65mm eignet sich prima.Den gibt es in verschiedenen Farben zu kaufen. Meist ist er auf Holz aufgewickelt. Der Bindedraht, den man auf Kunsttoffspulen kaufen kann, ist viele dünner. Wenn ihr diesen habt und nutzen wollt, müsst ihr ihn für dieses Projekt doppelt nehmen und vorher beide Stränge fest miteinander verdrehen. So bekommt ihr ein Stück, das dann wie der dickere Draht genutzt werden kann.

Die Drahtspule wird mit Heißkleber auf einen flachen Stein, ein Stück Holz, einen selbstgeformten Dekostein, ein Herz oder was auch immer euch gefällt geklebt. Testet aber bitte vor dem Festkleben mit eurem Foto die perfekte Ausrichtung der Spirale, damit nachher alles passt und das Foto einen guten Halt hat.
Ganz kleine Korrekturen durch Biegen des Drahts sind nachher zwar noch möglich, aber eben nichts Grundsätzliches.

Je nach Geschmack könnt ihr das ganze dann natürlich auch noch weiter ausdekorieren.

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Anhänger und Anstecker

Einige Trauernde haben insbesondere am Anfang Ihres Trauerweges das Bedürfnis, etwas vom Verstorbenen um sich zu haben oder direkt bei sich zu tragen.

Eine passende Idee dazu können Anhänger oder Anstecker für Schlüssel, Taschen, Handys oder zum Hinhängen zu Hause aus Textilien, Kordeln, Schnürsenkeln … des geliebten Menschen sein.
Man kann sich z.B. aus Kleidungsstoffen, aber auch aus Handtüchern, Tischdecken, Bettwäsche … kleine Herzen, Sterne, Stofftiere etc nähen.

Aber auch wer nicht nähen kann oder mag, kann sich trotzdem ganz individuelle Erinnerungshänger fertigen.
Ihr könnt euch aus Kordeln beispielsweise Herzknoten oder „Affenfaust“-Knoten fertigen. Anleitungen dafür gibt´s eine Menge im Netz.

Ihr könnt auch Schnüre oder Stoffstreifen flechten, Rosen fertigen und Knöpfe nutzen …

In der Hoffnung, dem ein oder anderen dadurch ein paar Inspirationen geben zu können, habe ich für euch schnell mal ein paar Dinge ausprobiert und fotografiert.



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Kerze mit Lichterkette kombiniert

Diese Kerzen brannte bei mir am 15.10.2000 zum „Tag der Sternenkinder“.
Im Dunkeln sah es richtig toll aus und die vielen buntern Lichter spiegelten sich schön im Fenster.

Wer das mal für seine ganz persönliche Gedenkkerze nachmachen möchte, muss übrigens nicht unbedingt zwei Windlichtgläser nutzen, sondern man kann sich die Lichterkette auch mit Tesastreifen außen am Glas fixieren.

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Kleine Kugelvase

Diese Kugel lag jahrelang ungenutzt im Schrank, bis mir im letzen Herbst die Idee kam, dass man sie als „Friedhofsvase“ für kleine, einzelne Rosen nutzen kann.

Dafür habe ich einfach ein passendes Reagenzglas in die Kugel gesteckt, sodass die Rosen mit ein bißchen Wasser versorgt werden konnten. Für den sicheren Halt auf dem Boden sorgten zwei etwas stabilerer Drähte, die ich unten am Holzgeflecht befestigt und dann wie Zelt-Heringe in die Erde gesteckt habe.
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Dracheneier

Habt ihr euch schon mal Dracheneier aus Beton oder Gips selbstgemacht?
(Man kann natürlich auch Lichtkugel oder einfach nur Windlicht dazu sagen, – ich mag aber die Bezeichnung Drachenei gerne.)

Falls nein, im Internet gibt es dazu viele verschiedene Anleitungsvideos.
Es gibt im Grunde zwei Hauptarten, solche Eier herzustellen.

Bei der einen wird die Beton- oder Gipsmasse von außen auf einen Luftballon gepackt, siehe z.B. dieses Video.
Man kann alternativ auch Gipsbinden verwenden (siehe z.B. hier).
Wenn man Eier mit einer dünnen, viel feineren Schale möchte, füllt man die Masse hingegen in den Ballon, siehe z.B. dieses Video.

Nach dem Trocknen kann man sich die Kugeln ganz nach Belieben bemalen. Es gibt dafür ganz tolle Metallic-Effekt Farben (® Maya Gold, diese Produktnennung erfolgt ohne Auftrag und Vergütung), die bei Kerzenschein richtig zu strahlen anfangen.
Ich habe mein Ei übrigens nicht selber gemacht, sondern mein Bruder hat es mir vor Jahren geschenkt.

Ich finde, dass solche selbstgemachten Kugeln wunderbar für Gedenkkerzen geeignet sind.
Man kann nur ein Teelicht reinstellen, größere Kerzen gehen aber auch.

Und man kann die Kugeln auch prima mit anderen Dingen kombinieren.

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Erinnerungsstücke unter der Glashaube

Heute gibt´s mal wieder eine Idee zum Thema „Erinnerungsschätze“.

Kennt ihr diese „Glasglocken“ zum Abdecken? Früher gab es sie hauptsächlich für Lebensmittel, heute findet man sie auch als Dekoobjekte in den verschiedensten Größen und Ausführungen.

Ich habe mir vor kurzem drei Kleine mitgebracht, die es bei einem Discounter ganz günstig gab, denn ich wollte euch damit gerne ein paar Fotos als Inspiration für eigene Kreationen machen.
In den Glasglocken war jeweils eine Sukkulente, denen ich gerade die Chance gebe, neue Wurzeln auszubilden.

Zuhause angekommen hatte sich bei einem Glas schon der Griff oben gelöst, was ich aber gar nicht schlimm fand, denn genau das wollte ich eh versuchen.
Mit der Heißklebepistole ließen sich dann problemlos andere Dinge an der Stelle fixieren. (Auf dem ersten Foto seht ihr ein Stück Treibholz, die Rose habe ich mal getöpfert, das Glasherz war ein Geschenk der lieben Eva und der runde, silberne Knauf war mal eine Weihnachtsdekokugel.)
Wie ihr auf den Bildern außerdem erkennen könnt, habe ich einen Holzteller erst weiß gestrichen und später für ein anderes Bild mit Watte beklebt. Einem anderen habe ich Kunstrasen (für Eisenbahnen) verpasst.

Was ihr unter einer solchen Glashaube aufheben wollt und wie ihr das Ganze ausgestaltet, liegt ganz bei euch. Sehr vieles ist auf jeden Fall möglich …
Es kommt auch absolut nicht darauf an, nur besonders „schmucke“ Stücke auszustellen. Alles darf da rein, was entweder für euch eh schon eine Bedeutung hat, oder was für euch zu eurem ganz persönlichen Erinnerungsschatz werden kann. Niemand anderem muss euer Ensemble gefallen! Es muss auch kein anderer verstehen können. Es geht nur darum, dass ihr euren Erinnerungen an den Verstorbenen durch die liebevolle Gestaltung bestimmter Objekte quasi einen Rahmen gebt und diese damit ehrt, solange sie für euch wichtig sind. (Die Bedeutung, die Erinnerungsstücke für einen haben, kann und darf sich mit der Zeit verändern!)

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Geschenk-Boxen


Ja, schon klar, Kunststoffverpackungen sind eigentlich blöd und Plastik gehört nicht in die Natur.
Und dennoch möchte ich euch gerne eine Idee vorstellen, für die man diese stabilen Klarsichtboxen eines bekannten Süßwarenherstellers gut weiterverwenden kann.

Sie eignen sich z.B. hervorragend, um mal ewas ganz Persönliches dem Verstorbenen zum Friedhof mitzurbringen.
Man kann die Boxen wunderbar mit selbstgemachten Dingen oder gesammelten Objekten füllen und dekorieren. Man kann auch „Themenkästen“ gestalten oder einfach kleine Geschenke, die nicht unbedingt wetterfest sind, reinfüllen. Wenn man die Deckel anschließend mit Tesafilm gut verschließt, dringt nicht so leicht Feuchtigkeit ein. Das ganze wird sich zwar trotzdem in den meisten Fällen nicht über mehrere Wochen halten, aber das tun Blumen und Kerzen ja auch …

Die Idee ist natürlich auch prima für Kinder. Sagt ihnen aber bitte vorher, dass die Boxen nur für eine kurze Zeit auf dem Friedhof bleiben werden und der Inhalt danach vielleicht nicht mehr zu gebrauchen ist.

PS: Ich nutze die Boxen übrigens auch gerne, um kleines Bastelmaterial darin aufzuheben. Das Tolle ist, man sieht sofort, was drin ist …

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Buddha Nuts fürs Grab


Kennt ihr Buddha Nuts oder Buddhanüsse?
Das sind die ca. 10 – 12 cm cm großen, verholzten Früchte vom Buddhanuss-Baum.
Man kann sie manchmal bei Floristen oder in Bastelshops kaufen. Es gibt sie aber natürlich auch in vielen Internetshops.

Ich mag sie sehr, denn man kann damit schöne Dekorationen für sich zu Hause zaubern.
Sie eignen sich aber auch prima, um damit kleine Hingucker fürs Grab zu gestalten, denn man kann sie mit verschiedenen Dingen füllen.

Ihr könnt sie zum Beispiel mit Sukkulenten oder anderen kleinen Pflanzen beplanzen.
Man kann sie aber auch mit Steckschaum befüllen und dann Frischblumen rein platzieren. Trockenblumen und andere getrocknete, natürliche Materialien gehen natürlich auch …

Hier noch ein paar Tipps zum Umgang mit dem Steckschaum:
Besorgt euch den richtigen, je nachdem, was ihr machen wollt. Es gibt für Trockenblumen einen anderen als für Frischblumen.
Wenn ihr einen größeren Blog habt, kann man sich davon ganz gut mit einem Küchenmesser Stücke in der passenden Größe ab- und dann zurechtschneiden.

Bei der Arbeit mit frischen Blumen, sollte sich der Steckschaum von allein mit Wasser vollsaugen können. Dazu wird er einfach in einen mit Wasser gefüllten Behälter gelegt. Bis er komplett durchhfeuchtet ist, kann es je nach Masse einige Zeit dauern!

Trockener Steckschaum lässt sich mit einer Heißklebepistole in den Nüssen fixieren.
Bei nassem Schaum hält der Kleber nicht. Daher habe ich ein Stück Holz mit Draht am Schaum besfetigt und darauf dann den Kleber gegeben.

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Herbstliche Kerzendeko

Für diese herbstliche Kerzendeko habe ich einfach nur ein paar Blätter und Kastanien mit einem silbernen Acrylstift bemalt und diese dann zu der Kerze in meine Holzschale gelegt. (Man kann auch ander Farben und Muster wählen. Weiße oder goldene Kringel, Bluemen, Streifen und Karomuster …  sehen auch hübsch aus.)

Die Kerze hat noch einen kleinen „Anstecker“ bekommen. Dafür habe ich ein silbernes Dekoblatt, eine Eichel am Stil und eine Schlefeinband mit einer Krampe an der Kerze fixiert.

Wer mag, kann sich dafür auch bewusst Blätter und andere Naturmaterialien am Ort der Bestattung sammeln und so ein Stück von dort mit nach Hause nehmen.

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