Herzen am Fenster als Gruß in den Himmel

Das Ausmalen von Bildern ist schon seit einigen Jahren zum echten Trend geworden.
Es gibt seitdem auch viele ganz wunderbare Ausmalbücher speziell für Erwachsene.
Man finde aber auch tolle Vorlagen kostenlos oder zum Download gegen eine Gebühr im Internet.

In der Trauer kann einem die Beschäftigung mit dem Ausmalen von Bildern sehr viel bringen. Es kann z.B. bei innere Unruhe helfen und auch bei ständigem Grübeln, denn beides gleichzeitig geht nicht.
Damit Trauernde das Malen einfach mal für sich ausprobieren können, verschenke ich immer gerne Ausmal-Postkarten oder Mandalas, die es blockweise (oft bei Non-Food Discounter wirklich günstig) zu kaufen gibt.
So manch einer hat mir danach berichtet, dass er dadurch für sich wirklich eine hilfreiche Methode entdeckt hat, die nun öfters genutzt wird.

Ich mag es ja sehr, wenn Menschen etwas für Verstorbene oder in Gedenken an sie gestalten und mit gemalten Bildern kann man viele schöne Sachen machen.
So hat man dann auch gleich noch einen weiteren Nutzen und es fällt einem vielleicht leichter, sich Zeit fürs Malen zu nehmen.

Heute möchte ich beginnen, dir eine erste Idee mit Herzen vorzustellen, denn es gibt doch kein schöneres Symbol für die Liebe, oder?
Ich habe mir dafür die Vorlagen von Bine Brändle gegönnt, du kannst dir aber selbstverständlich auch Herzen ganz nach deinem Geschmack frei malen. (Diese Passage kann rein rechtlich ggf. als Werbung verstanden werden. Ich habe allerdings keinerlei eigene Vorteile dadurch.)

Zum Ausmalen habe ich Filzstifte und Textmaker genutz, aber auch da kann man nehmen, was man möchte.
Im Anschluss habe ich die Herzen ausgeschnitten und geölt, damit sie leicht tranparent werden. (Achtung, dadurch wird Papier noch entflammbarer, als es eh schon ist.)

Nach einer Trocknungszeit habe ich die Herzen laminiert und wieder ausgeschnitten.
Danach sind sie für die Fotos kurzfristig ans Fenster gekommen. (Da ich damit noch mehr Dinge für euch ausprobiert habe, zu denen demnächst weitere Infos folgen, durfte sie nicht bleiben.)

Ich finde ja, dass es eine sehr schöne Idee ist, solche Herzen ganz bewusst für seinen geliebten Menschen zu malen und dann als Gruß für ihn ins Fenster zu hängen.
Wie siehts du das?

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Bemalte Steine

Steine bemalen macht echt Spass!
Hast du es schon mal ausprobiert?

Nachdem ich es nun auch mal mit praktischen Acryl- Stiften getestet habe, kann ich verstehen, warum es zur Zeit so ein richtiger Trend geworden ist, überall bemalte Steine für andere zum Finden auszulegen.

Aber auch auf Gräbern sieht man immer häufiger selbstbemalte Steine.
(Die sind in der Regel viel schöner, denn man merkt einfach, dass da extra viel Liebe mit reingeflossen ist …)

Man kann Steine natürlich auch wunderbar für einen Erinnerungsort zu Hause nutzen.

Meine kommen in den nächsten Tagen zum „Ort des Gedenkens„.

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Gedenk- und Grabkerzen mit Rosen

Die Idee, Gedenk-  und Grabkerzen einheitlich zu gestalten, mag ich nach wie vor sehr.
Ich habe
für dich mal wieder Beispiele mit frischen Blumen vorbereitet.
In diesem Fall stehen das kleine Einkochglas (ein Marmeladenglas oder Trinkglas geht natürlich auch) und die Grabkerze auf Untertellern.
Die Rosenköpfe, Blätter und Federn habe ich drumherum gelegt. Anschließend habe ich noch Wasser auf die Untertassen gegeben, damit die Blumen länger frisch bleiben. Da passte gar nicht mal so wenig drauf.
(Für die Grabkerzenvariante kann man sich überlegen, ob man die Federn und Blätter mit einer Heißklebepistole ankleben möchte, damit sie nicht ganz so schnell vom Winde verweht werden können.)

Hier habe ich zuerst die Kerzen ins Glas gestellt, dann etwas Wasser eingefüllt und anschließend die Rosen und Blätter arrangiert.
Da es solche großen Windlichtgläser mittlerweile auch günstig zu kaufen gibt, kann man es meiner Meinung nach auch mal wagen, soetwas mit zum Friedhof zu nehmen …

Beim Betrachten der Fotos kam mir übrigens folgendes Gedicht in den Sinn:

Ich zünde zwei Kerzen an.
Eine Flamme für dich.
Eine Flamme für mich.
Symbole unserer innigen Beziehung,
die auch der Tod nicht beenden kann …
Das warme Licht der Flammen
gibt meiner Seele einen Ort
außerhalb meiner selbst.
Es schafft Verbindung
zwischen dir und mir.
Sehnsucht und Liebe
treten auf dem Lichtstrahl
aus meinem Innersten heraus
und etwas Licht und Wärme
kehrt zu mir zurück …
(Heike Saal)

Ich finde die Idee ganz wunderbar, auch einfach mal ganz bewusst für sich selber eine Kerze anzuzünden und darüber dann eine Verbindung zum geliebten Verstorbenen zu schaffen …

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Herz aus Ästen

Am Wochenende stand bei uns Gartenarbeit auf dem Programm. Mein Mann hatte sich u.a. vorgenommen, alle Äste zu schreddern, die er schon Tage und zum Teil Wochen vorher geschnitten hatten und die seit dem im Garten lagen. Also war nun mein letzte Chance gekommen, sie noch für irgendwas zu nutzen. Ich habe mich schnelll für ein Herz entschieden und an die Arbeit gemacht. Dafür habe ich zuerst Birkenäste durch Verschlingen miteinander in Herzform gebracht. Diese habe ich dann immer weiter mit neuen Birkenästen gefüllt. Als ich keine mehr übrig hatte, war mir das Herz allerings noch nicht voll genug, also habe ich dann noch Äste von anderen Bäumen mitverwendet.

Dieses Herz hält tatsächlich komplett nur durch das Verflechten der Äste, ich brauchte keinen Draht.

Man kann es auch noch weiter ausdekorieren, z.B. mit Efeuranken oder frischen Blumen. Die können sogar mit etwas Wasser versorgt werden, denn zwischen die Äste läßt sich gut ein kleiner Wasserbehälter oder einzelne Reagengläser stecken, die gar nicht weiter auffallen.

Ich finde, so ein Herz kann man gut mit zum Friedhof nehmen.

Meins habe ich heute allerdings mit zum „Ort des Gedenkens“ in den Wald genommen.

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Kerze im Einmachglas

Ich mag es sehr, wenn Kerzen mit frischen Blumen kombiniert werden.
Dafür kann man meiner Meinung nach auch prima schöne Einmachgläser nutzen.

Bei diesem Beispiel habe ich zuerst die Kerze ins Glas geklebt, da der Boden vom Glas leicht gewölbt war und die Kerze deshalb nicht gerade und sicher stand.
Dann habe ich ein paar kleine Steine ins Glas getan und etwas Wasser eingefüllt.
Anschließend habe ich im Garten geschaut, welche Blumen ich mit ins Glas tun möchte.

Im Anschluss habe ich dann nur noch passende Bänder und zwei kleine Metallherzen am Glasrand befestigt.

Die Schleife kann ich drehen, wohin ich sie am liebsten haben möchte.

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Ast mit Papierblüten

Für die Blüten vom Foto habe ich Floristen-Krepp verwendet, man kann aber auch andere Papiersorten nehmen. Ich habe ähnliche Blüten z.B. auch schon aus normalem Krepppapier oder aus Papiergarn gemacht.

Bei den Blütenstempel hast du ebenfalls Wahlmöglichkeiten. Je nachdem an welche echten Blüten die Papiervarianten erinnern sollen, kannst du beispielsweise Papierstreifen, Geschenkband, Draht (evtl. in Kombi mit Perlen) oder gekaufte Blütenstempel nutzen.

Anhand der Fotos kannst du hoffentlich gut nachvollziehen, wie ich die Blüten gemacht habe.

Ich versuche aber gerne, es hier auch nochmal kurz in Worte zu fassen:
Zuerst  habe ich mir einen Streifen von meiner Rolle mit dem Floristen-Krepp abgeschnitten.
Das Papier hat durchgehend alle 5 Zentimeter kaum auffallende, waagerechte Linien. An diesen habe ich meinen Streifen in mehrere Rechtecke zerschnitten. Dann habe ich die Stücke auseinadergezogen/gedehnt.

Anschließend habe ich zwei Streifen aufeinander gelegt und dreimal gefalten und durch Schneiden an den Faltlinien 6 einzelne Stücke erstellt. (Den Schritt mit dem Zerschneiden kann man sich auch sparen, wenn man das Papier in der Hand behält und man sich dann gleich 6 Blütenblätter herausschneidet.)

Ich habe mir 1 Stück für spätere Blüten beiseite gelegt und aus allen 5 übrigen Stücken auf einmal gleiche Blütenblättter ausgeschnitten.

Für die Mitte habe ich mir aus dem Krepp eine Stück mit gelbem Leuchtmarker angemalt und es dann dünn viele Male von einer Seite eingeschnitten. Mit feuchten Fingern habe ich danach die dünnen Streifen etwas „struppig gemacht“. Dann habe ich das Stück zusammengerollt, die Blütenblätter in der Hand haltend drumherum gelegt und mit Wickeldraht fixiert. Den Draht habe ich bei diesen Büten etwas länger stehen lassen, damit ich ihn zum Fixieren der Blüten am Ast nutzen konnte. Direkt unterhalb des Drahts habe ich das übrige Papier abgeschnitten, da ich bei den Blüten keinen Stil wollte.

Ich habe meine Blüten an einen kleinen Ast befestigt. Diesen habe ich einfach an eien Windlicht gelegt.

Solche Blüten kann man aber auch anders nutzen, z.B. zur Deko von Bilderahmen, in Kränzen, als Streudeko, zum Aufhüshcen von Geschenkverpackungen …

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Selbstgemachte Magnolienblüten


Ich habe mal wieder eine schöne Kreativ-Idee für dich, die du z.B. für deinen Gedenkplatz – sofern du soetwas hast – nutzen kannst.
Es sind selbstgemachte Magnolienblüten aus Papier.

Du brauchst dafür allerdings Floristen-Krepp, – mit dem ganz normalen Krepppapier geht es leider nicht wirklich.
Ich hatte keins und habe es mir im Internet bestellt. Dort wird es rollenweise in verschiedensten Farben angeboten.

Mittlerweile liebe ich dieses Material wirklich sehr, denn man kann damit auch viele andere Dinge machen. (Bisher habe ich selber allerdings nur verschiedene Blumen + Blüten ausprobiert. Dazu demnächst mehr …)

Wie die Magnolienblüten gemacht werden, wird auf dieser Seite in einem Video prima erklärt.

So ein Ast mit Blüten sieht z.B. auch super auf einem Tisch liegend oder vor einem Fenster hängend aus …

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Trauerwissen – neue Bilder

In meinen Begleitungen und Beratungen treffe ich immer wieder auf trauernde Menschen, die mir von Verletzungen durch ihr soziales Umfeld berichten.
Meist geht es um Dinge, die gesagt wurden. Es sind oft typische Sätze, die in der Regel gut gemeint sind und die eigentlich trösten sollen. Sie tun es aber nicht. Die gängigen Floskeln, die Trauernde gesagt bekommen, verletzen diese stattdessen sehr oft und nachhaltig. Auch nach vielen Jahren können sich Betroffene noch ganz genau an bestimmte Sätze und Situationen erinnern, sie haben sich quasi in ihr Gedächtnis eingebrannt.
Und dabei wollte der andere nichts Verletzendes sagen, er wusste nur nicht um die Wirkung seiner Worte. Wahrscheinlich hat er selber noch nie schwere Trauer erleben müssen und konnte sich deshalb überhaupt nicht in die Lage von Trauernden hineinversetzen. Vielleicht ist er auch einfach nur mit der Situation überfordert gewesen und ihm fielen im Moment nur die üblichen Phrasen ein …

Manchmal sind die Verletzungen so stark, dass daran sogar langjährige Beziehungen zerbrechen.
Mich machen solche Berichte immer betroffen, denn ich glaube nun mal an das Gute in den meisten Menschen und bin überzeugt davon, dass vieles einfach nur an mangelndem Wissen liegt. Wir müssen daher meiner Meinung nach versuchen, möglichst schnell mehr Kenntnisse über Trauer in die Gesellschaft zu bekommen.
Wenn alle gelernt haben, dass Sätze wie „Das Leben geht weiter.“ verletzen statt zu trösten, dann wird sie irgendwann niemand mehr nutzen. So einfach ist das. Zumindestens in meiner Vorstellung.

Die Textbilder und Postkarten sind mein Versuch, Trauerwissen zu verbreiten.
Nicht mehr und nicht weniger. Und nicht jeder findet davon alles gut. Das ist völlig in Ordnung!
Aber statt an bestehenden Dingen rumzukritisieren, fände ich es viel sinnvoller, man würde die Energie in die Entwicklung eigener Aktionen stecken, die das gleiche Ziel verfolgen …

Trauer wird es immer geben. Es ist ein Thema, das uns alle betrifft. Lasst uns gemeinsam versuchen, Trauer wieder gesellschaftsfähiger zu machen. Und die Gesellschaft fähiger im Umgang mit Trauernden zu machen, ist ein wichtiger Teil davon.

Dies sind vier neue Bilder zum Thema Trauerwissen. Alle anderen bereits vorhandenen findest du hier.
Fühl dich herzlich willkommen, die Bilder zu teilen und zu nutzen, damit möglichst viele Menschen erreicht werden und etwas über Trauer lernen.

#trauerwissen #trauerfloskeln #gutzuwissen #sagnicht #saglieber #gutgemeint

 

Grablicht im Christrosen-Kranz

Grablicht im Christrosen-KranzIch mag es sehr, wenn Grabkerzen von (Blumen-)Kränzen umrundet werden.

Den Mooskranz vom Foto habe ich mir in der passenden Größe schnell selbstgemacht. Dafür habe ich einfach zwei Weidenäste zu einem Ring verschlungen, den ich dann mit Hilfe von dünnem Draht mit frischem Moos umwickelt habe.
Dann habe ich nur noch die Blumen und Blätter mit Krampen fixiert.
(Die Stile enden in einer mit Wasser gefüllten Schale. Die Kerze steht auch in der Schale, der Kranz liegt drumherum.)

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Kleine Rosen für Bilderrahmen, Kerzendeko …

Ich habe mal wieder kleine Rosen gemacht, die man für vieles nutzen kann.
Sie können aus Geschenkband (wenn man erst einmal den Dreh raus hat) ganz leicht und rel. schnell gefertigt werden.
Wie es geht, kannst du dir z.B. in diesem Video anschauen.

Ich habe kein Stoff-, sondern ein schmales Sisalband genutzt.
Zum Fixieren habe ich Wickeldraht genommen.

Einige Blumen haben eine kurzen Stil und ein Blatt aus grünem Papier bekommen.
Bei den anderen Rosen, die ich z.B. für den Herzrahmen dicht an dicht aneinandergeklebt habe, habe ich mich bemüht, durch engeres Abwickeln und dann Abschneiden des Papiers unterhalb der Fixierung den Blütenkopf möglichst kurz zu halten.

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